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Archiv des KRC Köln 71 e.V.


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 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +    Archiv - zuletzt geändert am 17.02.2014   + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

 

 ### Fortsetzung ###

Ru(hr)dern

Wanderudertreff 2013

 

...Mit sanfter Inbrunst träufelte der Regen an unseren Hüten und über unsere asketisch anmutende Bekleidung vorbei in den Bauch unseres alten Hasen. Der Alte ließ sich vollaufen. Trotz alledem ruderten wir im Gleichschritt langsam und sanft über den ruhigen und idyllisch wirkenden Baldeneysee. Ich fühlte mich wie ein Schwan, der versucht mit seinen breiten Flügeln im Wasser Geschwindigkeit zum Abheben zu gewinnen und dabei seine Flügelspitzen das Wasser berühren. Ich lies also meine Skulls nach jedem Schlag sanft, plättschernd wie im Rausch über das Wasser gleiten und genoss die Ruh(r)e. Plötzlich erschrak ich: „Könntest Du mal die Skulls aus dem Wassser nehmen. Du bremst die Fahrt! Wir sind hier schließlich nicht im Rennboot“, pfiff mich eine alte kampferprobte Häsin an. Damit war mein Rausch, mein Trip beendet und ich traf auf die harte, nackte Ruderrealität. Entspannung sieht anders aus. Aber als junger Hasenmatrose muss man sich fügen.

Kurze Zeit später mussten wir auch schon Fahrt abbauen, denn wir näherten uns dem Wehr Baldeney. Davon bekam ich zunächst nicht viel mit, denn die Schleuse lag hinter meinem Rücken während ich noch veträumt auf die andere Seite auf den Baldeneysee sowie die Villa Hügel blickte und sah wie sich ein Segelboot mit voller Fahrt den Weg durch die Ruderbootmassen freimachte und die Ruderkollegen schreiend und fluchend versuchten aus dem Weg zu gehen. Ja, auch auf den noch so kleinen Gewässern gibt es Verkehrsregeln. Um es in die Worte des 7. Sinn zu fassen:

„Geben Sie auch auf vermeindlich ruhigen Gewässern auf die anderen Verkehrsteilnehmer acht.

Plötzlich auftauchende Segelschiffe sind immer die Vorfahrt zu gewähren,

denn Windkraft geht vor Muskelkraft.“

Muskelkraft ist jetzt genau das richtige Stichwort. Die Schleuse am Baldeneysee war nämlich nicht in Betrieb. Ich fand das sehr verständlich, dass die Schleusenwärter bei dem  schlechten Wetter keine Lust hatten Dienst zu schieben. Schließlich ist der Schlechtwetterzuschlag  auch nicht mehr das, was er einmal war. Und schließlich gibt es ja noch andere Möglichkeiten sein  Boot über das Bollwerk zu bringen, sofern es nicht gerade 100 Tonnen wiegt. Was braucht man dazu? Hier das Rezept. Zunächst einmal Boote. Sie sind der Stein des Anstoßes. Dazu noch eine  Prise Wasser am besten von unten und weniger von oben. Und dann auch noch Menschen.

Die Menschen bilden das eigentliche Rückgrad des Rezeptes. Ich empfehle hier den Homo erectus mit  einem Hauch von Homo oeconomicus. Der Mensch soll mehr seine Muskel als sein Gehirn anstrengen.

Zu viel Homo oeconomicus würde dazu führen, dass der Mensch die Sinnhaftigkeit  dieser Aktion in Frage stellt. Womöglich würde er nach dem Schleusenwärter suchen, ihn mit einer  Lohnerhöhung um 10 % an die Schleuse treiben, nur um sich selber die Finger nicht dreckig zu machen. Schließlich würde er aus rein ökonomischen  Gründen und nach erfolgreicher Schleusung den Schleusenwärter ohne Lohnerhöhung einfach entlassen. Da diese Aktion zu viel Zeit in Anspruch nimmt und Sie sicherlich schon gespannt sind wie es weitergeht, werde ich Sie nicht weiter mit meiner wissenschaflichen Ausarbeitung belästigen.

Wie die Enten stauten sich die Ruderboote vor dem Wehr. Und auch hier versuchten wir, die Mannschaft des alten Hasen, uns langsam an den anderen Booten vorbei zu schleichen, was uns aufgrund der sympathischen Damen an Bord, die nichts unversucht ließen die älteren Herren in den anderen Booten weiblich zu irritieren, auch gelang.

An der Schleuse angekommen hieß es raus aus dem Boot, Hände ans Boot und bei Befehl: „Das Boot geht hoch“, den vollgelaufenen alten Hasen aus dem Wasser zu hieven und ihn mit Hilfe der Jugendgruppe des austragenden Vereins, denen hier mein ganz besonderes Dank zu teil wird, an das andere Ende des Wehrs zu tragen, um ihn dort wieder ins Wasser plumpsen zu lassen. Weiter ging unsere Wanderfahrt Richtung Mühlheim. Ich musste mir aber zunächst einmal eine Flasche Multivitaminsaft gönnen, den ich Zug um Zug in einer Tour durch austrank.

Meine Muskeln brauchten Energie. Wir zogen also schön unsere Bahnen und ließen die schöne Natur, Wiesen und Wälder, an uns vobeiziehen. Unsere Haupthäsin, die aus der Region kommt, gab uns zu den Sehenswürdigkeiten an der Strecke viele Informationen. Das war Rudern auf Höchstniveau. Doch ein dumpfes Grollen konnte ich irgendwie nicht einordnen. Der Steuermann sagte kein Wort. Diese Grollen kam näher und näher. Ich sah aber nichts. Es hörte sich wie ein Pistenbulli an, der plötzlich und unverhofft hinter einer Bergkuppe lauert. Langsam drehte ich mich um. Und da sah ich es! Diese Ungetüm, größer als ein Ruderboot, so weiß und  entschlossen wie ein weißer Tiger, grollend, fauchend und Wellen schlagend. Vor lauter Furcht breitete ich meinen Skulls auf dem Wasser aus und hörte auf zu rudern. Und da war es nun. Das Passagierschiff der weißen Flotte vom Baldeneysee.

Niemand der Mannschaft im alten Hasen bemerkte meine Furcht. Sie ruderten Stur weiter während ich mich wie ein Welpe fühlte, der zum ersten Mal einem großen Hund begegnet war. Nachdem mein Herz aus der Hose wieder in meine Brust zurückgekehrt war und wieder anfing regelmäßig zu schlagen, erlebte ich meinn nächstes Inferno. Der Rudervorgang, abgesehen vom Flügelschlag, sieht in etwa so aus, dass die Knie abwechselnd ausgestreckt und angewinkelt werden und gleichzeitig in der Phase in der die Knie angewinkelt sind der Brustkörper fast die Knie berührt. Das ist so gesehen keine große Herausforderung. Zu einem Inferno wird es allerdings, wenn man vorher viel getrunken hat und nun ein stilles Örtchen aufsuchen muss, weil die Blase bei dem oben beschriebenen Vorgang zu sehr gekwetscht wird.

Es gibt nun drei Möglichkeiten seiner Mannschaft diese Frohe Nachricht teilwerden zu lassen.

1.) Man ist ehrlich und sagt was man fühlt.

2.) Man hält bis zum nächsten Halt aus. Und

3.) Man sagt nichts und schaut was passiert.

Ich entschloss mich für Nummer drei. Mein Unwohlsein nahm also stetig zu und wurde durch das plätschernde Wasser immer weiter angeregt. Ich entwickelte während dieses Infernos schon Traumvorstellungen von Wasserstraßen mit anliegenden Rasthöfen und Parkplätzen kam aber von diesem Gedanken ab, denn ein Pannenstreifen mit Leitplanke und Grünstreifen hätte auch seine entspannenden Vorzüge. Zumal man an Rasthöfen auch noch Geld zahlen muss, um durch das Drehkreuz zum Pisoir zu kommen. Man stelle sich mal vor das Drehkreuz klemmt. Kein Durchkommen! Tausende Menschen kehren am Drehkreuz um, rennen wie von der Tarantel gestochen auf das freie Feld, um sich zu entspannen. Das käme einer Naturkatastrophe gleich. Mit diesen und anderen wirren Gedanken versuchte ich mich also bei Laune zu halten. Langsam verlor ich aber auch Kraft was nicht unbemerkt bleib. Die Häsin vor mir fragte mich: „Ist was los, hast Du Rückenschmerzen oder  warum führst Du den Ruderschlag nicht komplett aus.“ Ich antwortete: „Ja, ich habe Schmerzen, allerdings nicht am Rücken.“ Irritiert antwortete die Häsin: „Wo hast Du den Schmerzen?“ Ich erwiderte: „Ich muss quasi mal ein stilles Örtchen besuchen.“ Darauf die alte Häsin: „Ja, wenn Du nicht mehr kannst, dann setz aus und zieh die Ruder ein wir müssten gleich an unserem ersten Halt ankommen.“ Erleichtert fragte ich: „Wie weit ist es denn noch zum Halt?“ Sie antwortete: „Wenn Du auf Steuerbord ein Fachwerkhaus siehst, dann sind es nur noch 2 km.“

„Was? 2 km?“, antwortete ich erschrocken. Wie sollte ich das schaffen?

Unser Boot fuhr vielleicht 5 km/h oder 10 km/h. Von der Notdurft getrieben überlegte ich mir was ich tun müsste, für den Fall, dass ich mich vor dem Halt entspannen müsste.

Es blieb nur ein Ausweg:

Meuterei!

Oder

ich würde einfach aus dem fahrenden Ruderboot springen und ans Ufer schwimmen.

Es vergingen die qualvollsten Minuten, die ich je auf dem Wasser verbracht hatte. Aber ich ruderte dennoch weiter. Dann sah ich endlich das Fachwerkhaus. Jetzt noch 2 km aushalten, dachte ich mir. Die alte Häsin rief in der Zwischenzeit der Mannschaft zu: „Lasst uns etwas schneller rudern der Junge stirbt uns sonst noch weg!“ Dann, nach weiteren qualvollen Minuten, sah ich endlich das Ruderhaus, wir legten an und alle Häsinnen riefen mir zu: „Geh Du zuerst von Bord und renn!“ Schnellen Schrittes eilte ich zum stillen Örtchen. Nach entspannter Tat sah ich mich im Spiegel an. Ich war leichenblass. Zurück am Boot riefen mir meine Häsinnen zu: „Und? Geht es besser?“ „Oh, ja“, sagte ich. „Du hast auch schon wieder Farbe im Gesicht“, sagte mir eine der Häsinnen und lachte. Kurz darauf machten wir uns auf den Weg, um unser nächstes Wehr, das Wehr Kettwig, zu erleben. Wieder Entenstau am Wehr, denn alle Boote könnten nicht auf einmal geschleust werden. Nach kurzem Warten konnten wir dann mit der nächsten Tranche in die Schleuse einfahren. Beim Einfahren müssen die Skulls allerding nach und nach eingezogen werden, damit möglichst viele Boote geschleust werden können. Die Boote, die sich an der Schleusenwand befinden, nehmen sich einen Haken zur Hand, der wie ein Geschwindigkeitsschild mit Haken am Ende aussieht. Das Schild dient im Endeffekt dazu sich zum Einen mit dem Haken an der Schleusenwand festzuhalten und zum Anderen dieses Verkehrsschild als Paddel zu benutzen, wenn man mit eingezogenen Skulls versucht bei der Ausfahrt aus der Schleuse Fahrt zu gewinnen. Unser Verkehrsschild war gelb. Keine Ahnung

warum das so war und ob das für diesen Bericht von besonderer Relevanz ist. Ich wollte es aber nicht unerwähnt lassen. Schließlich gehörte diese Schild zum Boot und hat uns gute Dienste erwiesen. Dieses Schild hat auch einen Namen. Wenn Sie glauben, dass jetzt ein Preisauschreiben kommt, dann muss ich Sie leider enttäuschen. Ich habe den Namen des Schildes leider vergessen. Vielleicht heisst es, Hasenprügel oder Hasenhaken. Wie auch immer. Die Fahrt ging weiter und wir näherten uns Mühlheim. Die Landschaft wurde immer idyllischer. Felder im Wechsel mit Wiesen und Wiesen im Wechsel mit Feldern. Nachdem wir nun schon einige Kilometer sanft mit

Synchronschlag gerudert waren, meldete sich mein nächstes Inferno zu Wort. Muskelkater im Gesäß. Nachdem ich noch eine Weile gerudert war und mir in der Zwischenzeit überlegt hatte, ob ich nach Möglichkeit 1, 2 oder 3 meine Mannschaft über mein nächstes Inferno informieren sollte, hatte ich mich dann doch entschlossen.

Hier noch einmal die drei Möglichkeiten.

1.) Man ist ehrlich  und sagt was man fühlt.

2.) Man hält bis zum nächsten Halt aus. Und

3.) Man sagt nichts und schaut was passiert.

Nachdem ich bereits Möglichkeit drei bei meinem ersten Inferno in Erwägung gezogen hatte und die Reaktion der Mannschaft für außerordentlich gut befand, wählte ich dieses Mal die Möglichkeit Nummer eins, um auch hier einmal die Reaktion der Mannschaft zu testen. „Mir tut ganz schön der Hintern weh“, sagte ich. Damit hatte ich exakt Möglichkeit eins ausgeführt indem ich ehrlich gesagt hatte was ich fühlte. Die Reaktion einer Häsin: „Dann setzt einfach eine Weile aus.“ Das tat ich dann auch, wenngleich neben uns ein Ruderboot zum Überholen ansetzte. Okay. Es war ganz eindeutig, dass dieser andere Kahn uns nur überholen konnten, weil bei uns ein Zylinder ausfiel und unser Schiffsdiesel mit leichter Fehlzündung über das Wasser kroch. Während ich mich einige Kilometer streckte und irgendwie versuchte mein Sitzfleisch zur Beruhigung zu bringen. Und siehe da. Plötzlich hatte sich mein Gesäß wie durch ein Wunder entspannt und der alte Hase konnte wieder mit voller Kraft voraus eilen. Für die letzte Etappe machten wir dann noch einmal in Mühlheim halt und wechselten die Plätze. Ich durfte ans Steuer! Um meine Infernogeplakte Mannschaft nicht mit weiteren Infernos zu schockieren besuchte ich noch ein stilles Örtchen. Zudem gab mir der Obmann den Tipp die Beine in eine Plastiktüte zu stecken, um nicht auszukühlen. Er wollte wohl ein Inferno à la Blasenentzündung vermeiden. Nein, das kam nun wirklich nicht in Frage. Ich machte es mir in dem wohlgeformten Steuersitz des alten Hasen bequem und nahm die Zügel in die Hand. Mir gegenüber saß die Haupthäsin, die mir die Befehle zum Antreiben des Motors vorgab. Ich hatte vorher nur einmal gesteuert und war in der Rudersprache, wie man sieht, nicht wirklich bewandert. Also zügelte ich den alten Hasen und rief der Mannschaft, nachdem mir die „Souffleuose“ vorgesagt hatte, die entsprechenden Befehle zu.

Man kann allerdings ein Ruderboot nicht aus dem Stand mit dem Befehl „Volle Kraft voraus“,  steuern. Wenn sich jemand noch die Schnürsenkel zubindet, endet das in einem Fehlstart und Chaos bricht unter der Mannschaft aus. Als Papa Hase muss man also zunächst schauen, ob alle Hasen und Häsinnen bereit zum Start sind. Erst wenn das der Fall ist, kann man den Schiffsdiesel starten und davon tuckern. Also tuckerten wir im alten Hasen in aller Ruhe auf der Ruhr entlang bis uns die örtliche Feuerwehr zum stehen brauchte. Nein, nein, keine Angst. Weder fing der alte Hase Feuer noch brannten die Zylinder. Wir waren auch nicht in eine Radarfalle getappt und die Polizei hatte

sich als Feuerwehr getarnt. Für ein Drachenbootrennen hatte die Feuerwehr kurzzeitig den Fluss gesperrt. Und hätte einer dieser Drachen, damit meine ich die Drachenboote und nicht wie einige nun meinen könnten, die geliebten Schwiegermütter, Feuer gespuckt, so hätte die Feuerwehr in ihren Booten den Drachen den Garaus gemacht. Wasser hatten sie ja genug unter dem Kiel!

Nachdem die Feuerwehr den Fluss wieder teilweise öffnete und uns den Befehl gab nah an Land und langsam das Spektakel zu passieren, nutzten wir die Gelegenheit als einer der ersten uns wieder vorzudränglen. Ich steuerte das Boot so an den an Land wartenden Ruderbooten vorbei, dass sie kaum die Möglichkiet hatten vor uns einzuscheeren. Aber nachdem wir das letzte Feuerwehrboot passiert hatten mussten mal wieder alle Ruderboote wie die Sportbootführer über den Fluss heizen.

Und der alte Hase war natürlich auch dabei. Wir lieferten uns ein Kopf an Kopf rennen mit zwei anderen Booten und nahmen dabei den kompletten Fluss in Beschlag. Wir versuchten das Boot rechts von uns und das Boot links von uns versuchte uns zu überholen. Ein Elefantenrennen zu Wasser. Es dauerte zwar einige Zeit, aber der alte Hase, schnaufend und mit letzter Kraft, schaffte es wenigstens sein Opfer zu überholen auch wenn er selbst von dem anderen Boot überholt wurde.

Die Schleuse Raffelberg kam uns immer näher. Auch diese Schleuse war außer Betrieb. Kein Wunder, es regnete auch schon wieder! In Raffelberg konnte man entweder in andere Boote umsteigen, um die letzten 8 km mit Rheinqueerung nach Duisburg zu fahren. Oder man konnte sich in einem komfortablen Gefährt mit Hunderten Hasen unter der Haube über Land nach Duisburg „shutteln“ lassen. Meine Manschaft ruderte geschlossen ohne mich weiter Richtung Duisburg, nachdem ich mich doch für das komfortable Gefährt entschlossen hatte. Nach den 30 Kilometern, die ich jetzt auf dem Buckel hatte, fühlte ich mich nun wie ein richtig alter Hase!

Herzlichen Dank an:

– Das Ruderboot „Alter Hase“

– Die super Mannschaft des „Alten Hasen“

– Die Organisatoren des WRT 2013

– Alle Schleusenwärter auf der Ruhr

– Den KRC 1971, Köln

© Malte B.

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Wanderfahrt auf den Schweriner Seen 2012

Vom 01.09 – 07.09. hatte der KRC-Vorstand eine vereinsinterne Rudertour nach Schwerin organisiert, an der 7 Vereinsmitglieder teilnahmen. Ausgangspunkt dieser Rudertour war der Schweriner Ruderclub. Ein traumhafter Ausblick vom Rudersteg auf das Schweriner Schloss, bestes Ruderwetter sowie die Vielzahl an Möglichkeiten schöner Rudertouren, haben die gesamte Rudertour für alle Teilnehmer zu einem perfekten Erlebnis werden lassen. Beeindruckt, sowohl von der Schönheit der Schweriner Seenlandschaft, als auch von der Stadt, stand am Ende dieser Tour für alle Teilnehmer fest, nächstes Jahr noch einmal nach Schwerin zu fahren.

 

 

 

47. Wanderrrudertreffen in Königs Wusterhausen/Brandenburg 2012

Das diesjährige Wanderrudertreffen fand am 07. - bis 09. September 2012 im brandenburgischen Dahme-Seenland statt. Insgesamt 380 Ruderer nahmen an dieser Wanderruderruderfahrt teil, davon 8 Ruderer vom KRC 71.

Der Ausgangspunkt der 34 km langen Strecke war Neuendorf am Teupitzer See.

Gerudert wurde auf leicht fließenden Gewässern bei sehr wechselhaften Wetterverhältnissen bis zum Strandbad Neue Mühle am Krimnicksee.

Die Mehrzahl der teilnehmenden Boote waren Doppel-Vierer, aber auch drei Kirchboote gingen an den Start. Das sportliche Großereignis wurde am Abend mit dem Fest der Ruderer abgerundet.

 

 

 

Wanderfahrt auf der Mecklenburgischen Seeplatte 2011

Am Pfingstwochenende findet traditionell beim KTC Germania aus Poll die alljährliche Wanderfahrt statt. Ebenso fahren Jahr für Jahr immer auch einige Ruderer vom KRC mit und nutzen so die Chance auch mal neue Ruderreviere kennenzulernen und schöne Touren zu machen.


In diesem Jahr ging es nach Canow auf die Mecklenburgische Seenplatte. In dem relativ kleinen Ort waren wir in zwei direkt nebeneinander liegenden Gasthöfen untergebracht. Nur wenige Minuten davon entfernt waren die Boote auf einer Wiese an einem Bootsanlieger „geparkt“. Dort war ein Einsteigen zwar nur mit nassen Füssen oder über einen relativ hohen Steg möglich, aber auf Wanderfahrt ist man es ja fast gewohnt auf den Luxus eines perfekten Steges zum Ein- und Aussteigen zu verzichten.

 

Schloss Rheinsberg

Nachdem die Einteilung der Boote schnell gefunden war, ging es auf die Fahrt Richtung Rheinsberg, wo das Ziel das dortige Schloss war. Auf der Fahrt warteten zwei Schleusen auf uns, wobei in beiden die „Schleusung“ ohne Probleme verlief, es aber auch oft zu Wartezeiten kam. Denn neben vielen Kanuten waren vor allem eine Reihe von Motoryachten unterwegs.

Und die Hobbykapitäne glänzten nicht immer durch die allergrößte Übersicht.

Alles in allem war aber die gesamte Fahrt von traumhaftem Wetter begleitet, strahlend blauer Himmel und Sonnenschein standen auf der Tagesordnung. Ohne genug Sonnenschutz war man da schnell verloren.

Nach insgesamt ca. 35km trafen wir am späten Nachmittag wieder an unserer Unterkunft in Canow ein und verbrachten einen gemütlichen Grillabend in Garten des Gasthofes.

 

Unterwegs auf dem Mirowsee

Am zweiten Tag stand nach einem reichhaltigen Frühstück eine etwas längere Tour bis nach Mirow. Dabei ging es vom Labussee, an dem Canow liegt, aus Richtung Norden. Über den Vilzsee, den Mössensee und den Zotzensee die auf natürlichem Wege miteinander verbunden sind ging es in einen Kanal der bis in den Mirowsee führte.

Die Landschaft war auch auf dieser Route eine echte Augenweide und bot ein sehr schönes, ruhiges Ruderrevier.

An Land gingen wir bei Mirower Ruderverein und nach einer ausgiebigen Mittagspause machten sich die Boote wieder auf den Rückweg nach Canow. Dabei nahmen wir allerdings eine leicht verändert Strecke, die an Fleether Mühle vorbeiführte. Diese liegt an einem kleinen Fluss, der als Verbindung zweier Seen dient. Allerdings mussten die Boote hier umgetragen werden. Danach ging es auf einem dichtbewachsenen Fluss weiter, der ein bißchen Urwald-Atmosphäre verbreitete. Eine wirklich abwechslungsreiche und für alle interessante Tour.

 

Umtragen an der Fleether Mühle

Am Montag, dem letzten Tag gingen wir noch ein weiteres Mal aufs Wasser. Es stand allerdings nur eine kurze Tour über den kleinen und großen Pälitzsee bis nach Strasen. Dort konnten wir direkt vor der Schleuse, an der sich auch heute wieder eine sehr lange Warteschlange bildete, in einer Ausbuchtung anlegen und die Boote befestigen. Zu einer kurzen Mittagspause kehrten wir in den direkt am Wasser gelegenen Gasthof ein.

Nach der relativ kurzen Rückfahrt, wurden die Boote an Land abgeriggert und auf den Hänger verladen.

Nach ein paar kurzen Abschlussworten von Dieter Norrenberg war dann auch leider schon das Ende dieser Wanderfahrt erreicht, die was das Wetter, die Landschaft, die Touren und natürlich die beteiligten Leute vom KRC und KTC einfach nur ein voller Erfolg war.

 

 

Anrudern und Jahreshauptversammlung 2012

Am Samtag, den 17.03.2012, haben sich bei Sonne und guten Ruderbedingungen ca. 15 Ruderer zur ersten Ausfahrt des Jahres am Bootshaus zusammengefunden. Nachdem über die kalten Wintermonate die Rudertätigkeit nahezu zum Stillstand gekommen ist, waren alle Anwesenden wieder froh endlich wieder aufs Wasser gehen zu können.

Zwar führten die Verspätungen von einzelnen Ruderern zu kleineren kurzfristigen Umbesetzungen aber letztendlich konnten alle Boote in voller Besetzung vom Steg ablegen.

Nach der Ausfahrt haben sich dann ca. 20 Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Saal im Zielturm getroffen. Auf der von Bele geleitete Sitzung wurden, bei kalten Getränken und kleinen Snacks, alle wichtigen Punkte zum Vereinsleben und zur Organisation besprochen. Hierzu gehörten vor allem die Anschaffung von einem neuen Boot und die Neubesetzung bzw. die Bestätigung von Mitgliedern in aktiven Vorstands- und Leitungspositionen.

Zur Anschaffung des Bootes stellte Gerd ein Angebot für ein Boot der Firma Wintech vor. Hier handelte es sich um einen Zweier, der von seiner Bauform dem bisher geliehenen Boot Afrika ähnelt, aber moderner in Technik und Design sein sollte. Damit hätten sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene die Möglichkeit zu zweit in einem leicht zu fahrenden Boot rauszufahren.

Weitere Punkte waren der Überblick über den Haushalt und die finanzielle Situation des Vereins. Hier stellte Zafirios eine gute Ausgangslage für die diesjährigen Aktivitäten und Anschaffungen vor und zeigte, dass die finanziellen Aussichten für das Jahr 2012 sehr gut sind. Außerdem wurden die Wanderfahrten über Pfingsten auf die Mecklemburgische Seenplatte und die traditionelle Wanderfahrt auf dem Forgensee in Südbayern die am Fronleichnamswochenende stattfinden wird. Als ein weiteres Highlight wurde von Bele das Wanderrudertreffen in Königswusterhausen vorgestellt. Dies findet Anfang September statt und soll mit einer Wanderfahrt auf den Berliner Gewässern verbunden werden.

Wir hoffen, dass sich zu allen Events wieder zahlreiche Ruderer finden.

 

Wanderrudertreff Bingen 2011

Das diesjährige Wanderrudertreff fand vom 16.-18. September 2011 in Bingen am Rhein statt. Mit vielen Hindernissen, verfahren auf der Autobahn, den Mainzer Ruderverein nicht gefunden, wo Uli auf uns wartete etc. war es wunderschön. Samstag war die Tagesfahrt von Mainz nach Bingen, es ging alles glatt und unser neues Boot "Blauwal" wurde von vielen Vereinen bestaunt und bewundert - wie kommt ein solch kleiner Verein zu so einem tollen Boot....... 

Geschlafen haben wir im Lumalager in der dortigen Grundschule - wir d.h. Uli, Petra, Matthias, Gerd, Burkhardt und ich und ganz,ganz,viele andere Ruderer. Fazit von unserer Truppe war dann am Sonntag - "aus dem Alter des Lumalagers sind wir raus.......", so was haben wir in während der Studentenzeit gemacht.

 

 

 

Die Rückfahrt am Sonntag verlief super glatt, angenehmes Wetter kein Schiffsverkehr in der Lorelei - einfach traumhaft.

Petra hat uns dann sicher von Bingen nach Boppard gesteuert, wir alle hatten viel Spaß. Das Wochenende darauf sind wir in der gleichen Besatzung wie in der Woche zuvor von Boppard bis Andernach gerudert.

 

 

Da Petra als super Steuerfrau verhindert war, hat Heinz-Günter uns sicher durch die "Untiefen des Rheins " gesteuert.In Andernach haben wir in einer Pension übernachtet und dann am nächsten die 100km lange Heimreise angetreten. Rüdiger war bis Bad Honnef mit an Bord, danach ist er wieder nach Hause gefahren und dafür kam Fernando dazu. Wir haben dann immer wieder nach circa 20km getauscht, somit waren die Etappen gut zu schaffen. Mittag haben wir dann in Köln-Porz gemacht und von da an ging es dann bis Dormagen weiter, wo wir kurz vor Sonnenuntergang völlig erschöpft ankamen.

Unterwegs hatten wir dann noch ein Happening..... Auf einmal machte es mitten auf dem Rhein im Boot zischschschsch......was mochte das gewesen sein, ein Loch im Boot, die Lenz-klappen aufgegangen oder

undicht....... von wegen: Bele hatte zwischenzeitlich ihre Rettungsweste ausgezogen und vor ihr Stemmbrett gelegt. Nur wie das auf dem Rhein so ist, man übernimmt auch schon mal Wasser.

Somit lag die Weste im Wasser und irgendwann war es dann zu viel und hat sich selbstständig aufgeblasen. Nun klemmte die Weste zwischen Stemmbrett und die "Bergung" der Weste gestaltete sich äußerst schwierig. Also "Ruder halt".... Es gelang Karsten dann nach langem Hin und Her die Weste aus dem Stemmbrett zu ziehen, die Luft abzulassen und endlich konnten wir weiter rudern, was für eine Aufregung.....

 

 

Bootstaufe "Blauwal" 2011

Im September, bei strahlendem Sonnenschein, tauften wir unsere zweites neues Boot auf den Namen „Blauwal“. Es handelte sich um die zweite Bootstaufe innerhalb von drei Monaten. Bereits im Juni war ein fast baugleiches Boot in Kooperation mit dem Erich-Kästner-Gymnasium auf den Namen "Jara" getauft worden.

Beide Boote können als Vierer mit Steuermann oder als Fünfer gefahren werden. Vereinsmitglied Karsten taufte das Boot mit Fühlinger Seewasser, nicht ohne ihm zuvor "immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel" und den Einsatz in Regatten gewünscht zu haben. Sein besonderer Dank galt mehreren Sponsoren, allen voran der Stadt für ihre Unterstützung.

Der Blauwal ist ein Boot bei dem da es sich um die derzeit modernste Ausführung handelt." Das Ruderboot ist ausgestattet mit einem speziellen Entwässerungs­system, mit dem es für den Rhein einsetzbar ist, es erfüllt offiziell wichtige Kriterien wie die Unsinkbarkeit und die Ruderbarkeit, auch wenn es mit Wasser vollgeschlagen ist. 
Seine „Jungfernfahrt“ hatte der Blauwal beim Wanderrudertreff von Mainz nach Bingen."Ist man einmal mit dem neuen gefahren, will man kein anderes mehr!"

 

Bootstaufe "Jara 2011

Am 18.06.2011 haben wir und das Erich-Kästner-Gymnasium (EKG) gemeinsam ein neues Ruderboot auf den Namen "Jara" getauft. Taufpaten sind Michael Kotthaus, Sportlehrer des EKG und seine vierjährige Tochter Jara.

Wir alle freuten uns zusammen mit zahlreichen Gästen über das neue Boot, das mit Skulls als Vierer mit Steuermann, als Fünfer oder aber auch als Riemenboot gerudert  werden kann.

Mit dem Wunsch "Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!" wurde das Boot getauft, nachdem die Namenspatronin Jara den Schriftzug auf dem blauen Rumpf aufgedeckt hatte. Das Boot ist geeignet für fortgeschrittene Anfänger und für Wettkampfruderer. Die erste Jungfernfahrt auf dem Rhein wird das Wanderrudertreff in Bingen sein.

 

2. Ruder-Wander-Fahrt nach Füssen im Allgäu 2010

Füssen-Ehrwang Anfang Juni 2010

Der "Forggensee-Virus" hat am vergangenen Wochenende einen Teil der KRC-Mitglieder erneut heimgesucht. Die Symptome waren: traumhafte Ruderausfahrten im schönsten Ruderrevier Deutschlands zwischen Lech-Zufluss und Forggensee-Staumauer, Besichtigung der königlich-bayrischen Schlösser in Schwangau, die Besteigung des Hausbergs in Füssen (Säuling 2047 m ü.N.N.) und in Schwangau (Telgelberg 1720 m ü.N.N.), gemeinsames Anrudern und Grillen bei dem ersten und einzigen Ruderclub am Forggensee, Gang über das Volksfest in Füssen und vieles mehr.

Auch diese zweite Ruder-Wander-Fahrt hat ihrem Namen alle Ehre gemacht. Neben den rudersportlichen Einlagen bei schönstem Sommerwetter, kamen auch das schweißtreibende Wandern und die "Pflege der sozialen Kontakte bei Tage und in der Nacht" nicht zu kurz. Diesmal trafen wir nicht nur auf unsere gastgebenden Freunde vom ansässigen 1. Ruderclub Füssen, sondern auch noch auf eine leistungssportliche Gruppe des Akademischer Ruder Club Würzburg (ARCW), die wie wir immer mal wieder mit den Unbilden des Forggensee´s zu kämpfen hatten. Auf das "gemeine Forggensee-Krokodil", das hinsichtlich seiner hinterhältigen Lebensweise dem Nil-Krokodil in Nichts nachsteht, sind wir beim Rudern mehrfach im wahrsten Sinne des Wortes gestoßen. Trotz dieser gefahrengeneigten Unbill ließen sich bei der etwas wehmütigen Verabschiedung schon erste Stimmen vernehmen, die über eine Wiederauflage der Ruder-Wander-Fahrt an den Forggensee im nächsten Jahr zeugten. Wie dem auch sein mag, diese Wanderfahrt stand der ersten dieser Art in nichts nach und macht Lust auf weitere KRC-Aktivitäten!!! (U.O.)

 

Pfingstwanderfahrt Storkow 2010

Hektisches Wedeln war abends angesagt, wenn man draußen sitzen wollte. Und hier ist nicht von Kommunikation die Rede sondern von einfacher Mückenabwehr. Autan und Co. war abends Pflicht, es sei denn, Mann (oder Frau) wollte Mückenstiche ohne Ende haben.

Solche eine Mückenplage hatten wir auf unserer Wanderfahrt auf den Seen rund um Storkow, unserem Ausgangspunkt. Da der Ruderclub direkt am See liegt, waren die Mücken hier natürlich absolut zu Hause und hatten Heimrecht. Vorangegangen war noch ein sehr milder Winter und der hat die Plagegeister nicht dezimieren können. Leider hatten wir keinen Raucher unter uns, der mit dem Zigarettenrauch zumindest ein bißchen hätte helfen können.

Unsere Tagestouren waren absolut klasse. Seen, enge Kanäle und Schleusen, es war alles dabei. Zwischendurch hatten wir das efühl im Dschunel unterwes zu sein. Das Wetter hat auch mitgespielt und wir hatten viel Spaß.

Sicherlich werden wir diese Seen noch einmal besuchen, allerdings sollte es dann eine mückenfreie Zeit sein.

 

EUREGA 2010

Treffpunkt: Morgens 08:00 Uhr in Köln-Poll - Abfahrt nach Neuwied. Nach ca. 1 h waren wir dann auch am Start angekommen und jetzt hieß es: Boot aufriggern, abkleben und fahrfertig machen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Steuerfrau Helmtrud Bartels vom RTHC, die uns sehr souverän ins Ziel steuerte.

Dank Utah, sie hatte die Skulls noch am Vortag per PKW nach Neuwied gebracht, konnten wir (Astrid, Bele, Helmtrud, Utah und Petra) dann auch pünktlich starten. Das Wetter war superklasse und hat somit sehr zu unserer guten Stimmung an Bord beigetragen. Die Landschaft ist ja wirklich sehenswert und abwechslungsreich. Kein Vergleich zum Rhein-Marathon im Oktober von Köln nach Düsseldorf.

Auch wenn unsere Vorbereitung nicht die optimalste war, so haben wir es als Mannschaft doch zusammen  in einer guten Zeit ins Ziel geschafft. Nicht zuletzt dank der umsichtigen Trinkpausen, auf denen unsere Steuerfrau bestand.

Es hat sehr viel Freude gemacht, in dieser Mannschaft zu rudern und wir würden es jederzeit wieder tun. Allerdings würden einige von uns  dann wohl doch mal auf ein Kissen zurückgreifen - . Warum gibt es noch keine Polster-Rollsitze, grins?

 

Anrudern 2010

Am Samstag, den 20.03.2010 haben wir den KRC Köln 71 e.V. mit unserem gemeinsamen Anrudern 2010 am Fühlinger See aus dem langen Winterschlaf erweckt. Endlich rudern wir wieder und es macht mehr Spaß als je zuvor;-) Schaut doch demnächst mal in der Fotogalerie vorbei, dann könnt Ihr Euch einen eigenen Eindruck über unser Anrudern mit einer Vielzahl von RuderInnen verschaffen. Nach dem sportlichen Jahresauftakt trafen wir uns zu einem geselligen Brunch, bei dem man eine ganze Reihe von kulinarischen Besonderheiten genießen konnte. Nochmals "Vielen Dank!" an Alle, die das Anrudern und den Brunch organisiert und mitgestaltet haben! (U.O.)

 

2009 Weihnachtsfeier / Stiftungsfest im Literaturcafe Goldmund 2009

Ehrenfeld im November 2009

Seit unserem legendären Stiftungsfest zum 30-jährigen Bestehen des KRC Köln 71 e.V. im vergangenen Jahr hatten sich viele von uns auf das diesjährige Stiftungsfest im Literaturcafe Goldmund gefreut. Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen, da gerade auch die vielen neuen RuderkollegInnen sich so zahlreich versammelten und einen wirklich anregenden sowie zugleich entspannenden Abend miteinander verbrachten. Neben dem besonderen Ambiente trug das kulinarische Angebot (als es dann serviert wurde ;-) ) zum Gelingen des Abends bei. Es war ein "rundum gelungener Abend" so herrschte wohl die einhellige Meinung am Ende des Tages. Solche Vereinsabende machen Lust auf Mehr und in diesem Sinne hoffen wir auf ein ähnliches Stiftungsfest im Jahre 2010! (U.O.)

 

Abrudern 2009 am Fühlinger See ...

Fühlingen am See, 31.10.2009

.... war ein voller Erfolg!!!

Noch einmal haben wir uns - in unerwartet großer Anzahl - am Fühlinger See eingefunden, um noch mal den Bootspark auf´s Wasser zu bringen. Mit einem Riemen Achter, einem Renn-Doppelvierer, einem Gig- Doppelvierer, Gig-Dreier und einem Renn-Doppelzweier wurde noch mal die Flagge des KRC Köln 71 e.V. hoch gehalten. Bei leicht bewegtem Wasser und herbstlich-schönem Wetter stand die letzte große "Ausfahrt" in diesem Jahr unter einem guten Stern.

Mit dem sich anschließenden gemeinsamen Essen in "unserem Jugendraum" am See fand die Rudersaison 2009 einen passenden offiziellen Abschluss. Vielen Dank noch mal an alle Vereinsmitglieder, die zu dem Gelingen des Essens mit beigetragen haben!

Wer aber meint, dass die KRC´ler erst bei dem nächsten Anrudern aus ihrem "Winterschlaf" erwachen, unterschätzt unsere Trainingseinstellung. Auch im Winter 2009/10 wird bestimmt wieder viel im Wintertraining bewegt! Die Kondition für das anstehende Ruderjahr 2010 werden wir uns jetzt im Herbst und Winter zulegen ;-)

Nach dem heutigen schönen Tag freuen sich Viele von uns jetzt schon auf das noch anstehende Stiftungsfest / Weihnachtsfest des KRC Köln 71 e.V. am 14.11.2009, das im "Cafe Goldmund" stattfinden wird. (U.O.)


38.ster Rheinmarathon -- Sensationserfolg der Cologne Lady Rowers  2009

Düsseldorf, 03.10.2009
Die Cologne Lady Rowers haben den 3.Platz in der Kategorie Frauen-Gig-Doppelvierer (Masters) MDA 36 errungen. Herzlichen Glückwunsch ! 

Bei bestem Segelwetter (;-) und Niedrigwasser (:-(( 109 cm  starteten 135 Boote im 90 Sekundentakt zum 38. Rheinmarathon von Leverkusen Rheinstromkilometer 695 am Clubhaus des RTHC Bayer nach Düsseldorf Rheinstromkilometer 737,8 am Clubhaus des Ruderclub Germania Düsseldorf 1904. Trotz teilweise nordseeähnlicher Verhältnisse waren die Teilnehmer, die - wie in den Jahren zuvor- aus ganz Deutschland wie auch aus Irland, Holland, Belgien, Schweden und England angereist kamen, nicht zu stoppen. Als schnellstes Boot der Gesamtwertung ging der Gig Doppelvierer vom Kölner Club für Wassersport mit einer Zeit von 2:19:27 ins Ziel. Gratulation !!

Für die Cologne Lady Rowers steht fest: "Wir machen weiter und kommen im nächsten Jahr ins erste Drittel der Gesamtwertung."

Mehr über die Cologne Lady Rowers und den Rheinmarathon erfahrt Ihr ->    hier

 

Ausflug zum RuderClub Sorpesee 1956 e.V. (RCS) nach Sundern/Langscheid 2009

Wie schon im Jahre 2004 und letztmalig 2007 hat der "harte Kern" des KRC Köln 71 e.V. vom 18.09. bis 20.09.2009 den Weg zum RCS gefunden. Das diesjährige von Petra und Jens geplante Wanderruderwochenende am Sorpesee wird ein unvergessenes Gemeinschaftserlebnis bleiben! Und dies nicht nur, weil sich das "sauerländische" Wetter am Samstag und Sonntag von seiner besten spätsommerlichen Seite gezeigt, sondern weil sich junge und ältere sowie neu eingetretene RuderInnen und "alte Hasen" zusammengefunden hatten, die eine ausgeprägte Freude an einem harmonischen Miteinander an Land und auf dem Wasser hatten. Eine Mitrudererin brachte es mit den Worten auf den Punkt: "Ich habe selten eine so entspannende Ruderfreizeit erlebt!!!"

Bei unserer Ankunft am Sorpesee staunten wir zunächst aber erst einmal nicht schlecht, als wir den See 6-8 m niedriger antrafen, als ihn manch einer von uns noch in Erinnerung hatte. Der extrem niedrige Wasserstand hatte nicht nur zur Folge, dass wir die Ruderboote über lange, Trittsicherheit bietende Bastmatten einen wesentlich längeren Weg zum Wasser tragen mussten. Auch verkürzte sich unsere jeweilige Ruderrunde auf dem Sorpesee auf 12 statt 14 Km, weil der obere, durch eine kleine Staumauer abgetrennte See nicht erreichbar war. Dies tat aber dem Rudern in der so eindrucksvollen und von Wildvögeln belebten Mittelgebirgskulisse keinen Abbruch; ganz im Gegenteil, die ruderverrückten KRC´ler "drehten" einfach ein paar Runden mehr auf dem Sorpesee;-)

Einen der Höhepunkte an diesem Ruderwochende stellte mit Sicherheit die gemeinsame Ruderrunde von RCS´lern und KRC´lern am Samstag Nachmittag mit mehreren gemischt-besetzten Mannschaftsbooten dar. In KRC-Kreisen munkelte man nach diesem gemeinsamen Ruderausflug, dass es einen KRC´ler gegeben haben soll, der erst bei iesem Rudern "so richtig auf seine Ruder-Kosten gekommen sei", da endlich der "richtige, an das Gallerenrudern erinnernde Schlag" gerudert worden sei!

Daß unsere Wanderfreizeit von Anfang an unter einem "guten Stern" stand, spürten wir sofort, als uns unsere Gastgeber - bei denen wir uns auf diesem Wege noch einmal sehr herzlich für ihre Gastfreundschaft bedanken wollen - freundlich und zuvorkommend wie bislang immer empfangen hatten! Aber erst nach unserem gemeinsamen Rudern offenbarten uns eingeweihte RCS´ler, dass wir bestimmt mit dem Segen des Papstes gerudert seien, da die oben genannten Bastmatten vom Weltjugendtag in Köln (2005) stammten, über die der Papst geschritten sei!!! (U.O.)

 

Die Forggensee Wanderfahrt war ein voller Erfolg und wird bestimmt noch mal wiederholt 2009

Alle RuderInnen des KRC Köln 71 e.V., die die lange Anfahrt nach Füssen auf sich genommen hatten, waren von dem Ruderrevier des 1. Ruderclub Forggensee und der Gastfreundschaft der uns begleitenden "heimischen" RuderInnen total begeistert. Noch mal vielen Dank an Thomas (2*), Birgit, Walter, Dirk und all´ die anderen "Lebenskünstler", die uns kurzweilige Stunden beschert haben!! Wir haben eine wirklich schöne Zeit bei Euch verbracht!!!

Neben dem Forggensee, der uns alle (sogar Floyd, unseren "Wasserhund") mit seinem sommerlich-türkisfarbenen Wasser in seinen Bann gezogen hat, entfaltete auch das Alpen-Panorama mit den Königsschlössern, auf das man vom Ruderclub unmittelbar schaut sowie die Paraglider und Segelflieger, seine / Ihre magische Wirkung auf uns alle. Deshalb waren wir nicht nur Rudern und Schwimmen (die Wassertemperatur ist im Juni durchaus noch steigerungsfähig!), sondern auch Bergwandern auf dem Tegelberg, Radfahren rund um den Forggensee und beim Sightseeing in Füssen sowie in Pfronten.

Bei unserem "Apres-Rudern" am Abend kam die richtige Wanderfahrts- und Lagerfeuerstimmung auf, obwohl wir natürlich kein "offenes Feuer" im Naturschutzgebiet entzündet haben. Die einhellige Meinung aller RuderInnen nach dem langen Fronleichnam-Wochenende: "Wir kommen wieder, wenn wir dürfen!!" (U.O.)

 

Benefizveranstaltung "Rudern gegen Krebs" auf dem Fühlinger See 2009

Wer bei dem schönen Wetter an diesem Wochenende (27.09.09) nicht etwas besseres zu tun hat, sollte sich unbedingt mal zur Strecke der Ruder-WM von 1998 am Fühlinger See begeben und sich anschauen, wie "Neu-RuderInnen" Gefallen an unserem Sport gefunden haben und im Rahmen der o.g. Benefizveranstaltung (11.00 Uhr) alles Rudertechnische geben werden, was sie in wenigen Trainingseinheiten von erfahrenen RudertrainerInnen der Kölner Rudervereine gelernt haben.

Allen Teilnehmern an dieser Benefizveranstaltung wünscht der KRC Köln 71 e.V. viel Spaß und Erfolg!!!

 

Wanderfahrt nach Berlin / kleiner Wannsee sowie nach Füssen / Forggensee 2009

Ein paar unermüdliche RuderInnen des KRC 71 e.V. halten sich an diesem Pfingst-Wochenende am kleinen Wannsee in Berlin auf. Sie begleiten unsere RuderfreundInnen vom RTK Germania e.V. auf deren alljährlichen Pfingst-Wanderfahrt. Wir "Daheimgebliebenen" senden gute Wünsche an unsere "Unermüdlichen" sowie an die Gastgebeber von der "Astoria", die bereits viele von uns schon desöfteren sehr nett beherbergt haben.

Wir hoffen, dass alle wieder wohlbehalten in den "Rheinischen Gefilden" ankommen, damit wir am 10.06.2009 wieder auf Euch zählen können, wenn es heißt: "Aufbruch ins Ostallgäu an den Forggensee in Füssen-Ehrwang"!! Dort werden wir dann nicht nur den beschaulichen Forggensee in seiner märchenhaften Umgebung erkunden, sondern uns auch die Allgäuer Alpen im Bereich der Königsschlösser erwandern und im Voralpen-Land in der Hügellandschaft Radfahren. Die Vorfreude ist schon richtig groß, Carola wir kommen!!!

 

Wanderfahrt nach Valenciennes 2009

Am 21.03.09 besuchten wir unsere französischen Freunde in Valenciennes. Samstag Morgen sind wir gegen 10:30 Uhr in Richtung Frankreich aufgebrochen. Das Wetter war auf unserer Seite, Sonne pur.

Gegen späten Mittag kamen wir am Ruderclub an und wurden herzlich empfangen. Anne, Alain, Eric und Pierre bildeten das Empfangskomitee. Zum Teil wurden bereits die Boote für die geplante Wanderfahrt verladen, andere nahmen am allgemeinen Trainingsbetrieb  teil. 

Gegen späten Nachmittag sind wir in die Stadt gegangen, um uns die schöne Universitätsstadt anzusehen. Diesmal haben wir bei Eric übernachtet. Abends wurden wir dann in ein kleines Restaurant entführt. Wir haben viel gelacht und weitere Pläne für die Zukunft geschmiedet.

Sonntag Morgen weckte uns Eric bereits um 6:30 Uhr, frühstücken, anziehen damit wir um 7:30 Uhr am Ruderclub sein konnten. Gemeinsam fuhren wir dann zum Kanal Sambre, circa 30 Kilometer von Valenciennes entfernt. Dort wurden alle Boote wieder aufgeriggert, zu Wasser gelassen und los ging die Fahrt. Insgesamt waren wir mit 10 Booten unterwegs. Es war noch ziemlich kalt und somit waren wir alle dick eingepackt. Die Verständigung im Boot gestaltete sich etwas schwierig, da unsere Mitruderer kaum Englisch sprachen. Aber diese Hürde haben wir dann doch schnell überwunden. Drei Schleusen hatten wir zu unserem Highlight des Tages erklärt, welche wir zu überwinden hatten. Es ist schon ein imposanter Eindruck, wenn sechs Ruderboote gleichzeitig in einer Schleuse warten. Für alle Fälle begleitete uns das Vereinsboot, falls einmal etwas Unvorhergesehenes passieren sollte. Gegen 13:00 Uhr kamen wir am geplanten Ziel, mit knurrendem Magen an. Anne hatte uns ein sehr reichhaltiges Lunchpaket zusammengestellt, so konnten wir schnell wieder Kraft tanken.

Es war ein gelungenes Wochenende, seht Euch die Bilder an, die sagen mehr aus, als wir mit Worten erklären können. Wir freuen uns schon auf ein baldiges Wiedersehen!!

                       

Besuch aus Frankreich 2008

Am Samstag, den 13. Dezember 08,  kamen unsere französichen Freunde aus der schönen Universitätsstadt Valencienne zum Gegenbesuch nach Köln. Wie vielleicht bekannt,  hatte unser Verein den Partnerverein im Oktober dieses Jahres an einem Wochenende besucht (siehe unten).  Am Samstag stand der Besuch der Weihnachtsmärkte inklusive Rievekoochen und Vine chaud auf dem Programm.  Am Sonntag - bei strahlendem Sonnenschein und unter der perfekten Steuerung von Tom Ole - haben wir den Achter vom KRV 1877 gerudert.
Die Besetzung:
Tom Ole, Andre, Uwe, Holger, Karsten, Bele, Eric, Pierre, Sandra, Emanuelle.
Spaß, Freude, Begeisterung !!!

KRC 71 e.V. feierte am 22. November 08 sein 30 jähriges Jubiläum          

Am Samstag, 22. November feierte der Kölner Ruder Club Köln 71 e.V. mit seinen Mitgliedern sein 30 jähriges Bestehen mit einem gemeinsamen Festessen.
Seit nun schon 30 Jahren ist der Verein beliebter Anlaufpunkt für Jung und Alt, die das Rudern erlernen und betreiben möchten. Dafür sorgen die guten Traingsbedingungen an der Regattastrecke am Fühlinger See sowie engagierte Trainer und Mitglieder. Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei der Stadt Köln für die finanzielle Unterstützung unserer Arbeit bedanken.

Austausch - Besuch Frankreich 

Im Juli besuchte uns unser Partner Ruderclub aus Frankreich „Aviron Valenciennes“ in Köln. Sie waren ganz neugierig uns  und unser Ruderrevier kennenzulernen. Evi hat die Delegation aus Frankreich herzlich empfangen und für die Zukunft Pläne geschmiedet.

Im September haben wir dann unserem Partner Ruderclub in Frankreich einen Gegenbesuch gemacht. Freitags nachmittags fuhren wir Jens und Bele nach Valenciennes. Wir fuhren bei Sonnenschein in Köln ab und erreichten den Ruderclub am frühen Abend. Als erstes wurden wir von einer Schaar schnatternder Gänse empfangen, so viele auf einmal. .Aber nicht nur die Gänse erwarteten uns, sondern auch  Anne VERRIER vom Ruderclub  Valenciennes begrüßte uns herzlich und zeigte uns zunächst den Ruderclub. Samstagvormittag wagten Jens und ich uns dann aufs Wasser. Es kostete uns schon einige Überwindung bei dem nassen Wetter ins Boot zu steigen…..  Zum Einen kann man dort auf einem See rudern oder auch auf einem Kanal. Kaum dass wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, begann es zu regnen. Schwein gehabt, so muss das sein !!!!! Der Ruderclub hatte während dessen Arbeitsdienst -Boote reparieren, Boote verschrotten, etc. Mittags haben wir im Club gemeinsam gegrillt und unsere Vorstellungen über eine gemeinsame Zusammenarbeit ausgetauscht. Nachmittags führte uns Alain, Annes Ehemann, durch Valenciennes. Es ist eine sehr schöne Universitätsstadt mit vielen historischen Gebäuden.  Nach dem wir gemeinsamen Kaffetrinken brachte Alain uns zum Hotel zurück.

Abends holten uns Anne und Alain nochmal zum Abendessen ab. Wir fuhren aus Valenciennes heraus aufs Land, wo wir in einem gemütlichen kleinen Restaurant den Rest des Abends gemeinsam verbrachten. Wir haben viel gelacht und weitere Pläne für die Zukunft geschmiedet.

In der Adventszeit wollen sie uns wieder in Köln besuchen, um dann auch mit uns zu rudern sowie Köln zu besichtigen.



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